Schlank werden braucht Disziplin

Fast alle von uns wollen irgendwann einmal im Leben abnehmen. Aber das ist nicht ganz so leicht. Die guten Vorsätze sind vorhanden, allein es hapert beim Umsetzen. In acht von zehn Menschen scheitern bei ihrem Projekt. Disziplin ist die Hauptmaxime für Männer und Frauen, welcheeine Gewichtsabnahme wollen. Geschätzt ein Drittel der Europäerinnen und Europäer hat etwas zu viel auf den Rippen. Darum ist es auch leicht, mit solchen Menschen gutes Geld zu verdienen. Da existieren Kurse, Mittelchen, die Liste ist unendlich lang. Und dabei gilt: Wer nach einer erfolgreichen Diät seinen Teller wieder so füllt wie früher, der nimmt gleich wieder zu. Die Rede ist auch vom berüchtigten Jojo-Effekt. Dabei klingt es banal. Gesunde Ernährung und etwas Training verhelfen zum gewünschten Ergebnis. Mehr Sport zu treiben ist vor allem eine Frage des Durchhaltewillens. Bei der Ernährung hingegen muss man sich die Frage stellen. Warum esse ich? Weil einen der Hunger plagt oder weil man etwa enttäuscht ist. Und wonach greift man? Zur Schokolade oder zum Apfel? Genaues Buchführen über die Essgewohnheiten hilft, sofern man die Realität nicht schönt. Denn die grossen Mahlzeiten zählen genau so, jede Süssigkeit, die man sich einfach so noch gönnt. Verschiedene Modelle wie eBalance oder Weightwatchers bringen es ans Tageslicht, wie viel man tatäschlich zu sich nimmt. Aber nur dann, wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist. Das gleiche gilt beim Sport. die Treppen hoch zu steigen, statt die Rolltreppe zu nehmen, das ist eine Sache. Allerdings ist es bloss die halbe Miete. Wenn der Körper wirklich fett verbrennen soll, ist Jogging noch immer die wirkungsvollste Methode. Dabei werden am meisten Kalorien vernichtet (vor Radfahren und Schwimmen). Doch auch körperliche Betätigung reicht nicht, wenn es nicht richtig gemacht wird. Als Faustregel gilt: Erst nach einer bestimmten Zeit der Bewegung stellt der Körper von der Verbrennung von Kohlehydraten auf die Verbrennung von Fett um. Dieser Zeitpunkt ist individuell verschieden und hängt vom sogenannten Laktatwert ab. Das kann zwar durch Tests ermittelt werden, doch einfacher ist der Grundsatz, dass der Körper nach 30 Minuten Belastung auf Fettverbrennung wechselt. Wichtig ist dabei, dass man die Belastung gerade am Anfang des Trainings nicht übertreibt. Beim Laufen sollte also ein Lauftempo gewählt werden, bei dem man noch mit einem anderen Jogger reden könnte. Wenn man Seitenstechen bekommt, ist es Zeit, das Tempo zu drosseln. Genau so wichtig ist die Anzahl Trainings-Einheiten in der Woche. Bei den ersten Male gibt’s vielleicht einen Muskelkater oder Gelenkschmerzen, die muss man erst verdauen. Deshalb sind zu Beginn ca. zwei Joggings pro Woche ideal. Vier Mal pro Woche sind für einen Durchschnittsläufer genug.
Beide Faktoren, die Umstellung der Ernährung und auch vermehrte Bewegung sind langfristige Projekte. Sie benötigen einen starken Willen, denn der Mensch neigt dazu, den kurzfristigen Erfolg zu suchen. Das erklärt auch, warum wir dazu neigen, den Werbeversprechen zu glauben. Wer hier widerstehen kann kann und kurz in sich geht, der der hat schon fast ein halbes Pfund verloren. So einfach geht die Gewichtsreduktion!

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